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Die Pfarrkirche des Heiligen Michael

Die Existenz dieser antiken Kirche Sanctii Michaeli wird in einer päpstlichen Bulle aus dem Jahr 1162 von Papst Alexander III bestätigt. In Dokumenten aus den folgenden Jahrhunderten taucht die Kirche des Heiligen Michael öfters auf. Zur damaligen Zeit ist die Pfarrkirche die des Heiligen Martin, neben dem Friedhof. Im Jahr 1707 beginnen die Renovierungsarbeiten der innerhalb der Stadtmauern stehenden Kirche des Heiligen Michael unter Einsatz von wenigstens vier Baumeistern: Antonino Gatto, Antonio Lanero, Carlo Corte und Matteo Mollinaro. Nach diesen Arbeiten wird die Kirche des Heiligen Martin zur Friedhofskirche degradiert und die Michaelskirche zur Pfarrkirche erhoben. Die Fassade hat keinen Giebel, der Innenraum ist imposant und besteht aus einem Kirchenschiff mit Seitenkapellen, die Architektur ist auf den Barock des 17. Jahrhunderts zurückzuführen. Das Gemälde der „Immacolata“ im ersten rechten Seitenaltar, sowie die Figur des Heiligen Michael im Chorraum stammen von Sebastiano Taricco aus Cherasco. Das Abbild des Seligen Sebastiano Valfrè ist von Agostino Cottolengo aus Bra.