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Berühmte Persönlichkeiten

Der Selige Sebastian Valfrè


Sebastiano Valfrè wird 1629 in Verduno geboren. Er ist Priester der Kongregation des Oratorio. Die Kirche des Heiligen Filippo von Turin ist das Zentrum von wo aus er seine religiösen und kulturellen Botschaften verbreitet. Don Bosco definiert ihn als den „Apostel von Turin“ aufgrund seiner Arbeit für die Armen, besonders während der Belagerung von 1706. Er ist Almosengeber und Beichtvater des Savoyenkönigs Viktor Amadeus II und bekannt als tatkräftiger und wirksamer Schutzheiliger.
Die Legende will, dass dieser Heilige die ersten Pfropfreben der Pelaverga-Traube nach Verduno bringt, woraus der gleichnamige renommierte Wein dieser Gegend entsteht.
Er stirbt 1710 in Turin.


 

Ehepaar Egidio Cassina und Olimpia Dentis

Egidio Cassina ist im 19. Jahrhundert lange Zeit Bürgermeister, seine Frau Olimpia Dentis Wohltäterin von Verduno, vor allem setzt sie sich für den Kindergarten ein. Von Fantini werden sie als Pioniere der Guyot-Erziehung im Weinbau beschrieben, weshalb sie von den Weinbauern ab den 1850er Jahren hoch geschätzt werden.



Oberleutnant Giovan Battista Laneri 

Im Jahr 1777 in Verduno geboren, ist er Märtyrer im Aufstand der Karbonari im Jahr 1821. Nachdem ein Kurzprozess ihn der Unterstützung des Aufstands im März für schuldig erklärt, wird er am 21. Juli 1821 hingerichtet. Er ist eines von drei Opfern (zusammen mit Giacomo Garelli e Fedele Rosanino) von 103 zur Todesstrafe Verurteilten. Ihm fällt besonders zur Last, dass er Oberleutnant der Königlichen Gendarmerie ist und eventuell noch, dass er 1814 Unterleutnant der von Napoleon besiegten Husaren ist. Eine Gedenktafel von 1886 am Gemeindehaus erinnert an ihn als „Großherziges Opfer der Nationalen Unabhängigkeit“.


Ugo Novo

Ugo Novo, bekannt unter dem Künstlernamen “Ugo d’Verdun”, ist einer der bekanntesten Sänger der Langhe.
Er wird 1914 in La Morra geboren, zieht aber bald mit seiner Familie nach Verduno um. Die ersten Noten bringt er sich als Autodidakt bei, später besucht er Musikschulen und wird Musikmeister. In den Nachkriegsjahren lehrt er in den Schulen für Kriegsversehrte des Don Gnocchi in Turin. In den 1970er gründet er die Musikband „La Mosaica“ und beginnt Musik und Texte zu dichten. Er tritt in Fernseh- und Rundfunksendungen auf. Lieblingsthemen in seinen Liedern sind die Einfachheit und die Mühen der Menschen der Langa, seiner Heimat.
Einige seiner Kompositionen sind:
•“Viva la trifula-Barolina”;
•“Ugo d’Verdun e il suo Langa ieri”: eine Liedersammlung über den Charakter der Menschen und das Landleben in der Langa;
• “Viva il Balun”: eine Ballade über den Volkssport „pallone elastico“ und seine bekanntesten Spieler: von Manzo über Balestra bis Bertola und Berruti;
• “Inno al Beato Sebastiano Valfré”.
Ugo Novo stirbt in Verduno im Jahr 1992.